Atomtransporte
Proteste gegen Atommüll im Münsterland
Ziel des Atomtransportes ist die Wiederaufbereitungsanlage in La Hague (Frankreich), von wo der Atommüll in wenigen Jahren wieder zurück in die sogenannten Zwischenlager Ahaus und Gorleben transportiert werden muß. "Solange auch nur ein Atomkraftwerk am Netz ist, muß Schluß sein mit diesem sinnlosen Atommülltourismus", fordern die Atomkraftgegner und kündigen schon jetzt weitere Proteste für den Herbst an. Im Mittelpunkt stehen dabei die Protestaktionen gegen die bevorstehenden Straßenatomtransporte aus dem ehemaligen Forschungsreaktor Rossendorf bei Dresden in das Zwischenlager Ahaus und gegen die Erweiterungspläne an der Urananreicherungsanlage in Gronau.
Aktuell findet am Donnerstag, den 2.9.04 um 10.00 Uhr vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster ein neuer Termin zur Verhandlung der Aufbewahrungsgenehmigung und der ersten und zweiten Änderungsgenehmigung für die Einlagerung von Atommüll im Brennelemente Zwischenlager Ahaus (BZA). Die Sitzung ist vor dem OVG Münster, Aegidiikirchplatz 5, Sitzungssaal 1. Schon am 26. Februar 2004 war ein Verhandlungstermin angesetzt, der aber wegen der Erkrankung des Richters abgesagt wurde.
Das Verfahren wird seit 1997 betrieben und ist ein Folgeverfahren des seit nunmehr 20 Jahren dauernden Rechtsstreites. Hermann Lenting und Hartmut Liebermann klagen mit Unterstützung der UWG Ahaus und der BI Ahaus gegen die vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) erteilte Einlagergenehmigung von Atommüll in das BZA.
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Am 01. Sep. 2004 unter:
politikStichworte:
« Umweltverbände begrüßen neue Studie zur Chemiepolitik (REACH)
Bundesregierung soll Missbräuche durch Dialer verhindern »

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