Zahlen mit Unterschrift
Mehr Betrug mit EC-Karten
Für die Unternehmen entstehen neben den millionenschweren Forderungsausfällen bei geplatzten Lastschriften zusätzliche Bearbeitungskosten von mehr als 25 Euro pro Betrugsfall. Denn die Geschäfte müssen eine Gebühr an die Bank entrichten, wenn eine Lastschrift nicht eingelöst wird. Außerdem entstünden zusätzliche Prozesskosten sowohl durch die Ermittlung der Käuferadresse als auch durch die Anzeige des Kartenbetrugs.
Für die Händler seien aber die Forderungsausfälle umgelegt auf alle Lastschriftenzahlungen günstiger als die Gebühren beim Electronic-Cash. Die Händler müssten beim sicheren Verfahren bei jedem Kauf 0,3 Prozent des Umsatzes an die Bank abführen, während beim Lastschriftverfahren weniger als 2,5 Cent an Kosten anfielen. So nutzten derzeit nur 40 Prozent aller Geschäfte das sichere Electronic-Cash-Verfahren mit PIN-Eingabe.
Die betroffenen Kunden können innerhalb von sechs Wochen den zu Unrecht abgebuchten Betrag zurückverlangen, da der Händler beim Lastschriftverfahren die Verantwortung trägt. Aber die Betrugsopfer müssen befürchten, dass die EC-Karten an der Ladenkasse nicht mehr akzeptiert werden, da viele Unternehmen die Kontonummern der Kunden, die Lastschriften zurückgehen ließen, an andere Händler weitergeben. Laut einer Hochrechnung von Mummert Consulting wird der Handel dem Bezahlen mit PIN in drei Jahren den Vorzug geben, da die Kosten beider Verfahren annähernd gleich hoch sein werden.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 14. Sep. 2004 unter:
justizStichworte:
« Gesetzesänderung kann Internetbetrug erleichtern
Namibia will Erlaubnis für Elfenbeinhandel »

Suchmachinenoptimierung
Wir optimieren Ihre Webseite. Mehr relevante Besucher = Mehr Umsatz. Lesen Sie mehr über unsere Stärken
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Wellness: Nordic Walking wird Sie begeistern
- Gewerkschaften verhindern Arbeitskampf
- DIE LINKE: Warum Sahra Wagenknecht die Richtige ist
- ESSO: Milliarden mit schwarzen Gold | Profit um jeden Preis
- SPD und Piratenpartei zum Urheberrecht
- Wellness durch Yoga Übungen
- Depression: Symptome, Test und Hilfe bei Depressionen
- Birgit Corinna Lange: Über Liebestaumel, Amerika und New York
- Emanzipation der Frau: Kristina Schröder, Frauenqoute und Gleichberechtigung
- Fitness & Wellness durch Sport im Alter
