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Weniger Stoffe, die Ozonsschicht zerstören, trotzdem höhere Schadensgefahr

Statistisches Bundesamt

Im Jahr 2002 wurden in Deutschland 2.562 Tonnen ozonschichtschädigende Stoffe verwendet. Nach Angaben des Statistischen Bundesamt sind das rund acht Prozent weniger als im vorangegangenen Jahr. Trotz rückläufiger ozonschichtschädigender Stoffe sei jedoch die Schadensgefahr höher. Denn da sich die Mehrheit dieser Stoffe in geschlossenen Systemen befinde, trete eine Ozonschichtschädigung und Klimawirksamkeit erst bei einer möglichen Freisetzung auf.

Die Stoffe werden überwiegend als Kältemittel in Klimaanlagen, als Treibmittel in Aerosolen sowie in Schäumen eingesetzt. Die ozonschichtschädigende Wirkung der einzelnen Stoffe wird mit Hilfe des Ozonabbaupotenzials (Ozon Depletion Potential) in ODP-gewichteten Tonnen veranschaulicht.

Umgerechnet in ODP- ewichtete Tonnen wurden im Jahr 2002 617 Tonnen dieser Stoffe verwendet, gegenüber 581 Tonnen im Vorjahr. Bei einer möglichen Freisetzung dieser Stoffe im Jahr 2002 hätte sich damit gegenüber 2001 eine Zunahme der ozonschichtschädigenden Wirkung um sechs Prozent ergeben.

Hauptgrund hierfür sei der erhöhte Einsatz der FCKW, die überwiegend als Aerosole verwendet würden und eine stärkere Wirkung auf die Ozonschicht als andere Stoffgruppen (wie z.B. H-FCKW) haben.

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