headerquote

Seite 1 bei Google kann so einfach sein.

unabhängige Autoren mit eigener Meinung

Giftige Pflanzen und Früchte können kleine Kinder gefährden

Heim und Garten

Rund 100.000 Kinder erleiden jährlich Vergiftungsunfälle. 10.000 davon müssen im Krankenhaus behandelt werden, bei 500 Fällen ist der Verlauf lebensbedrohlich. Gerade kleine Kinder neigen dazu, vieles in den Mund zu stecken - auch Pflanzen oder Teile davon. Vergiftungen durch Pflanzen sind der dritthäufigste Grund für Anrufe bei den Giftnotrufzentralen. Deshalb raten die deutschen Versicherer: Giftige Pflanzen in Wohnung und Garten sollten in Haushalten mit kleinen Kindern entfernt werden.

Gefahren gehen sowohl von wild wachsenden Pflanzen wie Eibe, Tollkirsche und Vogelbeeren als auch von Garten- und Zimmerpflanzen aus. In Gärten können u. a. Goldregen, Maiglöckchen, Eisenhut und Engelstrompete für Kinder gefährlich werden. Bei den Zimmerpflanzen haben die rot glänzenden Beeren des Korallenstrauchs besondere Anziehungskraft auf Kinder. Noch wesentlich giftiger sind Weihnachtsstern und Alpenveilchen.

Was tun bei Vergiftungen? Ruhe bewahren, Keine Milch zu trinken geben, sondern Tee, Wasser oder Saft, Kein Erbrechen auslösen, giftige Substanzen könnten dabei die Speiseröhre und Mundschleimhäute erneut verätzen, Medizinische Kohle kann aufgenommene Gifte binden, Im Zweifelsfall immer den Giftnotruf kontaktieren oder die Rettungsstelle aufsuchen.

Zur genauen Bestimmung der Art der Vergiftung sollten möglichst alle Pflanzenteile zur notärztlichen Behandlung mitgebracht werden. Ausführliche Tipps und Listen gefährlicher Pflanzen gibt es in der Broschüre "Achtung giftig! Vergiftungsunfälle bei Kindern". Sie kann unter der Faxnummer 030/2020-6604 kostenlos in Einzelexemplaren bestellt werden.

Kindgerechte Aufklärungsangebote bietet auch die Internetseite www.planet-helmi.de. Spiele, Quiz und Zeichentrickfilme zeigen anschaulich, wie Kinder Unfälle in Heim, Freizeit und Verkehr vermeiden können. Diese Website ist ein Element der Kindersicherheitsinitiative "Helmi - Sicher ist cool", die von den deutschen Versicherern ins Leben gerufen wurde, um die Zahl der Kinderunfälle zu senken.

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!