Sozialabbau
Energiesteuer statt Lohnsteuer und Sozialabgaben gefordert
Ein Zusammenhang, der vielen Teilnehmern an den "Anti-Hartz"-Protesten wohl nicht so deutlich sein wird, wie Wolf von Fabeck ihn in seinem Vortag erklärt. Die öffentliche Meinung in Energiefragen wird fast ausschließlich von Energiekonzernen und ihren Interessen diktiert. Als "Fachleute" gelten diejenigen, die mit der Bereitstellung und dem Verkauf von Energie ihr Geld verdienen; für diese stellt verständlicherweise das Thema der Energiesteuern ein Tabu dar.
Eine interessenunabhängige öffentliche Meinung kann sich dagegen kaum bilden, denn für die tonangebenden gesellschaftlichen Gruppierungen ist Energie noch nie ein Thema gewesen. Vielen Menschen fehlen die notwendigen Informationen und die Fachkenntnisse; deshalb fehlt ihnen auch die nötige Selbstsicherheit, um mitreden zu können. Der Vortrag möchte helfen, möchte Argumentationslücken schließen.
Wolf von Fabeck ist als einer der profiliertesten Verfechter der Energiewende in Deutschland bekannt geworden. Als Vorsitzender des Solarenergie-Fördervereins e.V. hat er Aachen zu einer der deutschen Solarhauptstädte gemacht. Nun hat er sich einer wirtschaftspolitischen Reform angenommen. Er zeigt, dass eine - (inter)nationale - Energiesteuer Voraussetzung für neue Arbeitsplätze, ein nachhaltiges und gerechtes Sozialsystem und eine ökologische Neuorientierung unserer Gesellschaft ist.
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Am 02. Sep. 2004 unter:
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