headerquote

Seite 1 bei Google kann so einfach sein.

unabhängige Autoren mit eigener Meinung

Bundesregierung soll Missbräuche durch Dialer verhindern

Verbraucherschutz

Es häufen sich Fälle in denen sich Internetnutzer unbemerkt kleine Einwahlprogramme, sogenannte Dialer auf ihren Rechner herunterladen. Das Tückische daran: Viele der Dialer installieren sich unbemerkt als Standardverbindung ins Internet und nutzen dabei regelmäßig eine teure 0190-Nummer. Deshalb fordert Ulrike Höfgen, die verbraucherpolitische Sprecherin von Bündin 90/Die Grünen von der Bundesregierung, den Bericht über die Entwicklung des Missbrauchs bei Mehrwertdiensterufnummern noch in diesem Monat vorzulegen.

Seit dem 15.08.2003 gelten für Dialer die Vorschriften der Regulierungsbehörde für Telekommunikation (RegTP) und des Mehrwertdienstegesetz. Um dies zu umgehen versuchen unseriöse Dialeranbieter arglose Internetbenutzer mit immer neuen Tricks zu schädigen. Als jüngstes Beispiel: die Zustimmung zur Nutzung eines Dialers erfolgte ferngesteuert und vom Nutzer unbemerkt mit den Buchstaben "ok". Das besonders perfide: Die Anwendung versteckt sich im Arbeitsspeicher und hinterlässt dort keine Spuren.

Der Verbraucherschutz sei hier noch verbesserungsbedürftig, so Höfgen. Insbesondere Informationspflichten über Preise, Sperren und Beschwerdemanagement würden benötigt. Angesichts der immer hinterhältigeren Methoden der Anbieter sei auch über eine Beweislastumkehr bei Dialern nachzudenken.

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!