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2.000 Kinder sterben jährlich auf europäischen Straßen

Europäische Woche der Mobilität

Mehr als 2.000 Kinder und Jugendliche sterben jährlich bei Verkehrsunfällen in der EU. Viele Tausend mehr erleiden Verletzungen. Das berichtet das Städtenetzwerk "Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V." Dabei würde die Sicherheit und Gesundheit junger Menschen nicht nur durch schwere und tödliche Verletzungen bedroht. Eine Reihe verschiedener gesundheitlicher Risiken, wie Asthma und andere Erkrankungen der Atemwege - mit manchmal fatalen Folgen für die Betroffenen - seien auf die ständige Belastung mit verschmutzter Luft, die hauptsächlich aus den Auspüffen der Autos stamme, zurückzuführen. Die Europäische Woche der Mobilität widmet sich daher im Jahr 2004 dem Thema "Sichere Straßen für Kinder".

Mit Aktionen zum Schwerpunktthema möchten die Kommunen einen Beitrag zum Ziel der EU-Kommission leisten, die Anzahl der Kinder, die bei Verkehrsunfällen getötet oder verletzt werden, um 50 Prozent zu reduzieren.Mehrere hundert Städte und Gemeinden in Europa nehmen dazu an der Europäischen Woche der Mobilität vom 16. bis 22. September 2004 teil.

Ziel sei die Förderung nachhaltiger Mobilität in Städten, die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Vorteile eines verminderten Anteils des motorisierten Verkehrs sowohl für die Umwelt, die Gesundheit und die Lebensqualität in der Stadt als auch für den Klimaschutz auf globaler Ebene.

Kommunen, die an der Woche der Mobilität teilnehmen, sollten sich selbst zur Einführung dauerhafter Maßnahmen im Verkehrsbereich (neue Buslinien, Haltestellen, Radwege etc.)verpflichten, um das Ziel einer verbesserten städtischen Mobilität zu erreichen So werde die Region Wallonien (Belgien) mehr als 75 Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur oder des Streckennetzes einführen. Die Stadt Leeds (Großbritannien) werde ein neues Fahrradparkhaus eröffnen. Die Stadt Dijon (Frankreich) nehme ihr neues Busnetz in Betrieb. In Deutschland veranstalten die ÖPNV-Betriebe meist einen Tag der offenen Tür und bieten kostenlose Schnupperfahrten an.

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