Bedrohte Elefanten
Handel mit Elfenbein bleibt verboten
Auch Südafrika beabsichtigt, mit Elefantenleder handeln zu dürfen. Dies wurde bewilligt. Die Naturschützer lehnen nur den Handel mit Roh-Elfenbein ab, akzeptieren aber den Handel mit Elefantenleder und -haaren. Denn alle Untersuchungen zur Wilderei belegten, dass die Elefanten nicht wegen ihres Leders und ihrer Haare gejagt werden, Wilderer seien nur am Elfenbein interessiert. Als besonders großen Erfolg für die Elefanten bewertet der WWF das Bekenntnis der afrikanischen Herkunftsländer, ihre lokalen Elenbeinmärkte trockenzulegen.
Schon seit langer Zeit wird der Elefant wegen seines Elfenbeins gejagt. Elfenbein wird als als Rohstoff für kunstvolle Schnitzereien, Skulpturen, Schmuck, Einlegearbeiten und luxuriöse Gebrauchsgegenstände genutzt. Japanische und chinesische Elfenbeinschnitzer brachten dies zu höchster Vollendung, aber auch in Deutschland sind Elfenbeinschnitzereien bekannt. Die Nachfrage nach Elfenbein ist bis heute in Ostasien und in den afrikanischen Verbreitungsstaaten der Elefanten am größten.
China, Thailand, Kamerun, die Demokratische Republik Kongo, Äthiopien und Nigeria gelten als Zentren des Elfenbein-Schmuggels. Der Elfenbeinhandel war lange Zeit die größte Bedrohung für den Afrikanischen Elefanten. In den 1970er und 80er Jahren gingen die Bestände drastisch zurück, von etwa 1,3 Millionen auf weniger als 400.000 Tiere. 1989 wurde der kommerzielle Elfenbeinhandel international verboten.
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Am 11. Okt. 2004 unter:
arbeitStichworte:
« Menschenaffen sollen besser geschützt werden
Amerikas Krieg gegen die Menschenrechte »

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