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Klimawandel soll erhebliche Kosten verursachen

Teuer

Der durch die Menschen verursachte Klimawandel ist nach Auffassung des DIW Berlin gravierend und hat schwerwiegende Auswirkungen für die Volkswirtschaft. Werde in den kommenden Jahren der Ausstoß der Treibhausgase nicht vermindert und steige die Temperatur global um ein Grad Celsius, würden Naturkatastrophen in Deutschland voraussichtlich Schäden in Höhe von bis zu 137 Milliarden Euro im Jahre 2050 anrichten. Weltweit sei mit Zerstörungen in Höhe von 2 Billionen US-Dollar zu rechnen. In Europa seien künftig vermehrt extreme Hitzeereignisse, Fluten und Stürme in der Stärke von Hurrikanen zu erwarten. Bereits in den vergangenen drei Jahrzehnten seien die ökonomischen Schäden aufgrund extremer Wetterereignisse um den Faktor 15 gewachsen.

So habe die Hitzewelle 2003 in Europa Kosten von zehn bis 17 Milliarden Euro verursacht. Flexible klimapolitische Instrumente wie der Emissionsrechtehandel könnten das Ausmaß der Kosten einer Emissionsreduktion reduzieren.

Unterzeichne Russland, wie von der russischen Regierung angekündigt, vor Jahresende das Kyoto-Protokoll, werde dies die Kosten der Emissionsminderung für Europa und gerade auch für Deutschland erheblich mindern. Auch Russland selbst würde profitieren: Der Emissionsrechtehandel könnte dem Land Mehreinnahmen von 20 Milliarden US-Dollar einbringen.

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