Atommüll

NRW-Widerspruch gegen Castor-Transporte aus Sachsen abgelehnt

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat im Tauziehen um die Castor-Transporte aus dem sächsischen Rossendorf ins Zwischenlager Ahaus erneut eine Niederlage erlitten. Das Bundesamt für Strahlenschutz in Salzgitter wies am Dienstag den Widerspruch des Landes gegen die Genehmigung der Atomtransporte zurück, wie das Düsseldorfer Innenministerium mitteilte.Landesinnenminister Fritz Behrens (SPD) bedauerte die Entscheidung.

Sie widerspreche den Interessen der Menschen in den vom Castortransport betroffenen Ländern. Der Minister betonte erneut,dass es in diesem Jahr keinen Atomtransport mehr geben könne. In der vergangenen Woche hatte bereits das niedersächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg einen Antrag Nordrhein-Westfalens gegen die Genehmigung der Castor-Transporte abgewiesen.

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