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Bundesagentur für Arbeit - Kündigungsschutz und Arbeitsplätze

Bundesagentur für Arbeit

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) schafft eine Lockerung des Kündigungsschutzes keine neuen Arbeitsplätze. Das berichtet die Tageszeitung "Die Welt" unter Berufung auf eine neue Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Nürnberger Arbeitsmarktbehörde zu den Wirkungen des Kündigungsschutzrechtes. In der Studie heiße es: "Als Ergebnis lässt sich festhalten, dass dort, wo es keinen Kündigungsschutz gibt, die Beschäftigungsdynamik nicht zunimmt."

Weniger Kündigungsschutz schafft laut Bundesagentur keine Arbeitsplätze

Die Änderungen der Schwellenwerte im deutschen Kündigungsschutzrecht hätten während der 90er Jahre weder auf die Zahl der Einstellungen noch auf die Zahl der Kündigungen einen messbaren Einfluss. Deshalb sei "ein signifikanter Einfluss auf das Beschäftigungsniveau bzw. die Arbeitslosigkeit ebenfalls auszuschließen".

Mit diesem Ergebnis widersprechen die BA-Forscher indirekt Forderungen von Oppositionsparteien und vieler Wirtschaftsforschungsinstitute nach einer Lockerung des Kündigungsschutzes zur Ankurbelung der Beschäftigung, betont das Blatt. Grundlage der Studie sei eine empirische Analyse des betrieblichen Einstellungsverhaltens nach den Änderungen im Kündigungsschutzrecht in der zweiten Hälfte der 90er Jahre.

Laut IAB produziere der Kündigungsschutz aber Kosten für die Unternehmen. So könnte die Unkündbarkeit von unproduktiven Beschäftigten zu einem Gewinnrückgang bei den Unternehmen führen.

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