Gesunken

Ausgaben für Arzneimittel weiter rückläufig

Die Arzneimittelausgaben sind weiter rückläufig. Wie am Freitag die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) in Berlin mitteilte, wurden im dritten Quartal des Jahres 378 Millionen Euro eingespart. Damit seien von Januar bis September rund 1,8 Milliarden Euro weniger für Arzneimittel aus Apotheken ausgegeben worden als im Vorjahreszeitraum. Im dritten Quartal lagen die Ausgaben den Angaben zufolge um 6,84 Prozent unter dem Ausgabenvolumen des selben Vorjahresquartals.

Im ersten Quartal gingen die Ausgaben im Jahresvergleich um rund 16,8 Prozent zurück, im zweiten Quartal um rund 10,1 Prozent. Allerdings steige die Zahl der von Zuzahlungen befreiten Versicherten. So habe der Anteil der Zuzahlungen an den Gesamtumsätzen im September nur noch bei knapp 8 Prozent gelegen, verglichen mit über 11 Prozent im Januar.

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