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Hollywood-Film stärkt Diskussion über Weltklima

Studie

Der Hollywood-Film "The Day After Tomorrow" hat die Klimadiskussion in Deutschland positiv beeinflusst. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Freitag vorgestellte Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Danach habe der im Mai in die Kinos gekommene Streifen von Roland Emmerich "zu einer kleinen Konjunktur des Klimathemas" geführt und auch Menschen erreicht, die sich sonst kaum für dieses Gebiet interessieren. 82 Prozent der Befragten seien nach dem Kinobesuch der Ansicht, der Klimawandel müsse unbedingt aufgehalten werden. Nur knapp zehn Prozent meinten, man könne nichts dagegen tun.

Den Kinobesuchern seien Komplexität und Verwundbarkeit des Weltklimas bewusster geworden, heißt es weiter. So sei die Rolle der Ozeane den meisten Befragten vor dem Film nicht bekannt gewesen. Die deutsche Klimapolitik, die insbesondere wegen der Ökosteuer keine guten Noten erhalten habe, werde jetzt deutlich besser bewertet. Für die Studie seien 1.118 Kinobesucher aus Berlin, Bremen, Magdeburg, Marburg, München und Potsdam befragt worden. Sie hatten unmittelbar vor und nach dem Kinobesuch schriftliche Fragen zum Klimawandel beantwortet.

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