headerquote

Seite 1 bei Google kann so einfach sein.

unabhängige Autoren mit eigener Meinung

EBooks - Umsätze nehmen zu

Digital lesen

Die weltweiten Umsätze mit E-Books haben in diesem Jahr deutlich zugelegt. Allein im ersten Quartal stiegen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 28 Prozent. Bei den Stückzahlen beläuft sich die Steigerung auf 46 Prozent, berichtet der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW). Nachdem die E-Books den hohen Erwartungen in den zurückliegenden Jahren noch nicht standhalten konnten, deute sich nun eine Trendwende an. Dabei reichten die Geschäftsmodelle im Unterschied zum klassischen Buchmarkt vom Kauf digitaler Bücher im PDF-Format bis hin zum Kauf einzelner Kapitel. Analog zur Entwicklung in der Musikwirtschaft, bei der häufig nur einzelne Musikstücke gekauft würden, kauften die Leser dabei nur die Kapitel, für die sie sich interessierten. Dennoch handelt es sich bei E-Books insgesamt um ein Nischenprodukt. So beträgt der Anteil von E-Books am Gesamtumsatz von Büchern in Deutschland je nach Angabe zwischen zwei und drei Prozent.

Bereits im vergangenen Jahr konnte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels beobachten, dass die Anzahl der Verlage wächst, für die Digitale Bücher in ihrer Bedeutung zunehmen. Auch die Anzahl der Verlage, für die sich die Erwartungen zumindest teilweise erfüllt haben, habe weiter zugenommen. "Ein Grund ist sicher darin zu sehen, dass für die jüngere Generation die technischen Voraussetzungen zum Alltag gehören.", meint Wolfgang Büscher, Leiter des Arbeitskreises Geschäftsmodelle E-Content/E-Services im BVDW. E-Books seien vor allem für unterwegs sehr praktisch, ließen sie sich doch auf kleinen Speichermedien für das Notebook transportieren. Doch auch für die ältere Generation sei das E-Book interessant, weil im Gegensatz zum klassischen Buch, die Lesbarkeit an die individuellen Bedürfnissen angepasst werden könne.

Aus Sicht der Verlage ergäben sich interessante Möglichkeiten, da sie mit einem vergleichsweise geringen Investment eine Vielzahl zusätzlicher Gestaltungsmöglichkeiten in die digitale Version einfließen lassen könnten. "Auf den ersten Blick ist vor allem das Fehlen der kritischen Masse für die Verlage interessant. Es muss nicht mehr eine bestimmte Seitenzahl wie im Buch erreicht werden, um den Preis zu rechtfertigen.", so Alexander Felsenberg, BVDW-Geschäftsführer. Zudem gelte für E- Books keine Buchpreisbindung.

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!