Biblis A
AKW entlässt zuviel Radioaktivität in die Umwelt
BBU und BUND Hessen fordern von Umweltminister Dietzel eine umfängliche Aufklärung dieses Vorfalls. Insbesondere ist zu klären, warum nicht über die Kernreaktorfernüberwachung (Kfü) die überhöhte Radioaktivitätsabgabe erkannt worden ist. Michael Rothkegel, Geschäftsführer des BUND Hessen: "Bereits mehrfach gab es im AKW Biblis schwerwiegende Störfälle und Vorkommnisse, die nach unserer Auffassung Verstöße gegen das Atomgesetz, die Strahlenschutzverordnung und die Sicherheitsauflagen darstellen.
Ich erinnere nur an den erst nach 27 Jahren entdeckten Riss in einer Schweißnaht im Bereich der Verbindung des Not- und Nachkühlsystems zum Reaktorkühlkreislauf im Jahr 2000, an die Verstöße gegen die Vor-schriften des Betriebshandbuches bei Instandhaltungsmaßnahmen in 2002 oder den im letzten Jahr festgestellten ungenehmigte Betrieb des AKW Biblis A im Bereich der Sumpfsiebe. Dies alles sind klare Belege dafür, dass der Betreiber RWE Power AG die nach Atomgesetz zwingend erforderliche Zuverlässigkeit nicht besitzt. Nicht die Einberufung der Kraftwerksleitung zu einem Bericht in das HMULV ist angesagt, sondern der Entzug der Betriebsgenehmigung für das AKW Biblis". Die Umweltverbände fordern Bundesumweltminister Trittin auf, per Weisung die Abschaltung von Biblis A anzuordnen, bis die Ergebnisse der Untersuchungen des vom HMULV beauftragten TÜV Nord vorliegen. Eduard Bernhard: " Wir erneuern unsere Forderung an Umweltminister Dietzel , die Unter-suchungsergebnisse der Gutachter bei früheren Stör- und Versagensfällen im AKW Biblis bekannt zu geben. Die Öffentlichkeit hat ein berechtigtes Interesse zu erfahren, ob das AKW Biblis über-haupt noch dem neuesten Stand der Technik entspricht."
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Am 12. Nov. 2004 unter:
politikStichworte:
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