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Rechte sollen weiter an Volksfront schmieden

NDP

Die NPD setzt offenbar ihre Bemühungen um eine Kooperation mit ultrarechten Kräften fort. Wie die "Berliner Zeitung" unter Berufung auf einen Parteisprecher berichtet, führen die Nationaldemokraten derzeit Vorgespräche mit Mitgliedern der Deutschen Partei (DP) und der Deutschen Sozialen Union (DSU). Dabei gehe es um eine mögliche Unterstützung der NPD durch diese Parteien bei den kommenden Wahlen zu Landtagen und zum Bundestag.

Bislang hat die NPD Kooperationsvereinbarungen mit der rechtsextremen Deutschen Volksunion (DVU) und den meist in freien Kameradschaften organisierten parteiunabhängigen Neonazis getroffen. Ziel sei es, diese "Nationale Volksfront" auf eine breitere Basis zu stellen als bislang, sagte der Parteisprecher. Die Vorsitzenden von DSU und DP hatten noch Anfang November in einer gemeinsamen Erklärung mit den Republikanern eine Kooperation mit NPD und DVU ausgeschlossen.

Wie das Blatt weiter berichtet, hat unterdessen ein von Rep- und DP-Mitgliedern dominierter "Kongress Deutscher Patrioten" in einer per Internet verbreiteten Erklärung dazu aufgerufen, "den Grundstein für eine neue patriotische Bewegung" in Deutschland zu legen. Zu diesem Zweck solle im Dezember oder Januar ein "parteiübergreifender Basis-Kongress" abgehalten werden.

"Die Zeit ist reif zum Handeln", heiße es in der Erklärung unter Verweis auf die Wahlerfolge ultrarechter Parteien in Sachsen und Brandenburg. Als Schirmherr und Moderator des "Basis-Kongresses" kündigten die Organisatoren Franz Schönhuber an, Mitbegründer und früherer Vorsitzender der Reps.

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