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SFV warnt vor neuen Energieabhängigkeiten

"Solarstromimporte sind nicht notwendig"

Der Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) warnt anlässlich der intensiven Werbung für Solarstrom in großen Parabolspiegelrinnen-Kraftwerken an der Südküste des Mittelmeeres vor neuen Energieabhängigkeiten. Der SFV fordert stattdessen, mehr Überzeugungsarbeit für die "eigene Solaranlage auf dem Dach". Es sei zu begrüßen, wenn die Staaten wie Ägypten und Marokko eine eigene ölunabhängige Energieversorgung aufbauen, und Deutschland sollte ihnen bereitwillige Unterstützung gewähren.

Erneuerbare Energie aus dem Süden nach Deutschland zu importieren, sei nicht notwendig. Deutschland habe selbst ein ausreichendes Potential an Sonnenenergie, welches hier durch die Technik der Photovoltaik und Warmwasser-Solaranlagen erschließbar sei.

Der SFV sieht in einem Stromimport von der Mittelmeerküste keinen wirtschaftlichen Vorteil, da der Ausbau der Transportwege erhebliche Kosten verursacht und weil die Energieverluste mit der Länge der Transportwege zunehmen. Unter dem Gesichtspunkt der Versorgungs- und Krisensicherheit sei es außerdem besser, wenn jedes Land sein eigenes Potential erschließte und die Versorgungswege kurz gehalten werden.

Stromerzeugung durch solarthermische Kraftwerke ist ideal in südlichen Ländern mit wolkenarmem Himmel. Für Nord- und Mitteleuropa, also auch für Deutschland, kommt nur die Photovoltaik in Frage, die auch bei bedecktem Himmel Strom erzeugt und die umso höhere Wirkungsgrade erreicht, je kälter die Umgebung ist.

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