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AOK befürchtet Ausgabenschub bei Arzneien

Preisstopp endet

Nach einem Rückgang der Arzneimittelausgaben in diesem Jahr befürchtet der baden-württembergische AOK-Vorsitzende Rolf Hoberg für 2005 Mehrausgaben in Milliardenhöhe. "Es war zu erwarten, dass die Pharmakonzerne versuchen werden, die, wie sie sagen, entgangenen Gewinne wieder reinzuholen", sagte Hoberg dem "Mannheimer Morgen". Hintergrund ist, dass ein vom Gesetzgeber vorgegebener zweijähriger Preisstopp Ende dieses Jahres ausläuft.

Nach Angaben von Hoberg ist mit einem Ausgabenschub zwischen acht und 15 Prozent zu rechnen. Bundesweit wären das Mehrausgaben für die gesetzliche Krankenversicherung von zweieinhalb bis dreieinhalb Milliarden Euro sein. Hoberg verteidigte den Umstand, dass viele Krankenkassen trotz Einsparungen durch die Gesundheitsreform ihre Beiträge nicht gesenkt haben. "Die Kassen tun, was sie können, und es ist ein großer Erfolg, dass die Beiträge stabil gehalten werden können", sagte er. Ohne die Gesundheitsreform hätte der durchschnittliche Kassenbeitrag in diesem Jahr um 0,5 bis 0,6 Prozentpunkte höher gelegen. Zurzeit seien es 14,3 Prozent.

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