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"Hartz IV" setzt HIV-Infizierte und Aids-Kranke unter Druck

"Zwangsouting"

HIV-Infizierten und Aids-Kranken droht durch die Arbeitsmarkreform "Hartz IV" ein Zwangsouting. Denn für gesundheitlich begründete Mehrbedarfszuschläge, die bislang das Sozialamt gewährte, sei nun die Bundesagentur für Arbeit zuständig, erläuterte der Kölner Rechtsanwalt Jacob Hösl im Nachrichtenmagazin "Focus". Das bringe arbeitsfähige Infizierte und Kranke "in ein Dilemma".

Hösl betonte: "Die meisten Betroffenen haben in der Vergangenheit aus gutem Grund ihre HIV-Infektion beim Arbeitsamt nicht offen gelegt. Mit der Zuständigkeitsverlagerung müssen sie dies jedoch tun, da sie ansonsten keinen Mehrbedarf verlangen können." Die Zuschläge dienen unter anderem als Ausgleich für kostenaufwändigere Ernährung.

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