Bauhaus-Sammlung beschenkt

240 Werke Determanns kommen nach Weimar

Das Bauhaus-Museum wird um eine Schenkung von mehr als 240 Werken aus Privatbesitz reicher. Dabei handele es sich um Arbeiten des Bauhaus-Künstlers Walter Determann (1889-1960) und seiner Ehefrau Katharina, die deren Sohn am Montag offiziell übergeben werde, teilte die Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen (SWKK) am Mittwoch mit. Die Arbeiten - ein Gemälde, 165 Handzeichnungen, 27 Druckgrafiken, 29 Originalfotos sowie Architekturentwürfe, Dokumente und zahlreiche Skizzen aus dem Zeitraum von 1913 bis 1931 -­ ergänzten die Weimarer Sammlung in den Bereichen Architektur, Design und freier Kunst. Ein großer Teil befindet sich bereits seit 1993 als Dauerleihgabe in Weimar.

Determann studierte ab 1912 in Weimar unter anderem an der Großherzoglichen Kunstgewerbeschule unter Henry van de Velde sowie nach dem Ersten Weltkrieg am Staatlichen Bauhaus. Mit zahlreichen bedeutenden Entwürfen, darunter zwei Varianten für eine Bauhaus-Siedlung in Weimar, bestimmte er die frühe Aufbauphase des Bauhauses wesentlich mit.

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