Meeresschutzgebiete gefordert
Meeresbewohner leiden unter EU-Gesetzgebung
"Der Beifang zeigt, welchen Raubbau der Mensch an den Meeren betreibt.", sagt Greenpeace-Meeresbiologe Thilo Maack. Die heutige Beratung der Umweltminister könne dazu beitragen, eine europäische Meeresstrategie voranzutreiben. Die EU-Umweltkommission schlägt in ihrem Bericht vor, die vielfältigen Meeresgesetzgebungen zusammenzuführen. Allerdings fehle im Entwurf die notwendige Rechtsverbindlichkeit, zudem seien bislang keine großflächigen Meeresschutzgebiete vorgesehen, in denen zum Beispiel die Fischerei verboten wäre.
Ein gesetzlicher Neustart sei daher überfällig, so die Umweltorganisation. Zudem sei die EU-Rechtslage bisher zersplittert. Über die unterschiedlichen Formen der Meeresnutzung werde getrennt entschieden. Das betreffe Fragen der Schifffahrt, der Fischerei oder der Förderung der Öl- und Gasreserven. So herrsche eine undurchsichtiges Wirrwarr, in dem die Meeresumwelt den Kürzeren ziehe.
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Am 20. Dez. 2004 unter:
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« Hessischer Verwaltungsgerichtshof billigt Schächten unter Auflagen
Industrie will Dosen ohne Pfand verkaufen »
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