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Anti-Pelz Demonstration in der Hamburger Innenstadt

Peek&Cloppenburg

Am Samstag demonstrierten 100 TierrechtlerInnen in Hamburg gegen Pelzverkauf und Pelzindustrie. Zu der Demonstration aufgerufen hatte die "Offensive gegen die Pelzindustrie". Unter dem Motto " Den Schreien der Tiere Gehör verschaffen" zog die Demonstration vom Hauptsitz der Peek&Cloppenburg Nord KG über den Jungfernstieg, um gegen die Tierausbeutung und die Pelzindustrie zu protestieren. Peek&Cloppenburg (P&C) ist einer der größten Pelzhändler unter den Modekaufhäusern. Die "Offensive gegen die Pelzindustrie" fordert den Verkaufsstopp von Pelz und Pelzbesätzen in Waren- und Modehäusern und ruft zum Boykott von P&C auf.

Die "Offensive gegen die Pelzindustrie" wirft P&C vor, durch den Verkauf von Pelzbesatz eine Strategie der Pelzindustrie zu unterstützen, die dadrauf ziele die Akzeptanz von Pelz zu fördern. Außerdem sei die Hemmschwelle, einen Pelz anzuprobieren oder zu kaufen in einem Modehaus wesentlich niedriger als in einem Pelzgeschäft.n Die Kampagne gegen P&C läuft seit dem Herbst 2002. Bis jetzt hat P&C keine Zugeständnisse gemacht, im Gegensatz zu anderen Unternehmen. So hat zum Beispiel das Modehaus C&A nach dreijährigen Protesten und Boykott-Aufrufen den Verkauf von Pelzbekleidung eingestellt. Auch die spanische Textilgruppe Inditex, zu der unter anderem die Kette Zara gehört, hat sich nach angekündigten Protesten und Boykottaufrufen aus dem Pelzhandel zurückgezogen.n Die Bundesrepublik Deutschland ist einer der Hauptimporteure von Pelzwaren weltweit. Nach Angaben der "Offensive gegen die Pelzindustrie" werden jährlich 50 Millionen Tiere getötet und ihr Fell zu Pelz zu verarbeitet. Ein Teil der Tiere stirbt im Wildfang, der größte Teil stammt jedoch aus Pelzfarmen.

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