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Autoren belletristischer Werke erhalten künftig 10 Prozent des Verkaufspreises

"Gegen Honorardumping"

Schriftsteller und Verlage haben sich auf gemeinsame Vergütungsregeln für Autoren belletristischer Werke in deutscher Sprache geeinigt. Wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Mittwoch in Frankfurt am Main mitteilte, stimmten Vertreter des Verbands deutscher Schriftsteller (VS) sowie eine repräsentative Anzahl deutscher Belletristikverlage den im vergangenen Jahr vom Bundesjustizministerium als Kompromiss erarbeiten Vergütungsregeln zu. Der Kompromiss-Vorschlag des Bundesjustizministeriums sieht vor, dass der Autor im Regelfall mit zehn Prozent am Nettoverkaufspreis jedes verkauften Hardcover-Exemplars beteiligt wird. Bei großen Verkaufserfolgen gelten ansteigende Vergütungsstaffeln. Für Taschenbücher gelten gesonderte Regelungen, bei bis zu 20 000 verkauften Exemplaren erhalten die Autoren fünf Prozent, auch hier gilt eine ansteigende Vergütungsstaffel.

In der Regel zahlen die Verlage einen Vorschuss an die Autoren, kleine und mittlere Verlage können davon auch abweichen.

2003 waren die Gespräche über gemeinsame Vergütungsregeln zwischen der Verlegervereinigung und dem Verband deutscher Schriftsteller noch ergebnislos abgebrochen worden waren.

Fred Breinersdorfer, Vorsitzender des Verbands deutscher Schriftsteller, betonte nach der Einigung, "wir sehen in den Zeiten von Hartz IV, in dieser Vereinbarung, mit der Mindeststandards geschaffen wurden, eine wirksame Absicherung gegen Honorardumping".

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