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USA ändern Richtlinien für antiretrovirale Medikamente

AIDS

Neue Richtlinien der Centers for Disease Control and Prevention in Amerika legen fest, dass Menschen, die durch Vergewaltigung, Drogenkonsum oder ungeschützten Sex mit dem Aidsvirus in Kontakt kamen, antiretrovirale Medikamente erhalten sollen. Diese Medikamente können innerhalb von 72 Stunden nach dem Kontakt eine Infektion verhindern. Diese Richtlinien bedeuten laut BBC einen grundlegenden Richtungswechsel in der Haltung der amerikanischen Regierung. Empfehlungen aus dem Jahr 1996 legten fest, dass nur medizinisches Personal antiretrovirale Medikamente erhält, das mit dem Virus in Kontakt gekommen ist.

Amerikanische Ärzte hatten die frühere Empfehlung heftig kritisiert und argumentiert, dass es aberwitzig sei, dass die amerikanische Regierung eine entsprechende Behandlung von Vergewaltigungsopfern nicht erlaube. Diese Form der Behandlung ist in mehreren anderen Ländern zugelassen. Versuche mit Tieren und Tests mit Vergewaltigungsopfern haben gezeigt, dass die Einnahme einer Kombination von Medikamenten kurz nach dem Kontakt mit dem Virus eine Infektion verhindert. Ein Sprecher der Centers for Disease Control and Prevention erklärte, dass die Schwere der HIV Epidemie in Amerika es erforderlich mache, dass alle Anstrengungen zur Verringerung der Übertragungsrate unternommen würden.

In Amerika werden jährlich 40.000 neue Erkrankungen gemeldet. Die Regierung wird keine Mittel für die Verabreichung der Medikamente während der 28 Tage dauernden Behandlung zur Verfügung stellen.

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