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Baden-Württemberg will höhere Studiengebühren zulassen

Die geplanten Studiengebühren in Unions-regierten Ländern könnten je nach Studienfach deutlich höher ausfallen als die bisher als Richtwert angepeilten 500 Euro pro Semester. Baden-Württembergs Wissenschaftsminister Peter Frankenberg (CDU) sagte der "Financial Times Deutschland", er befürworte flexible Gebühren. "Besonders gute Hochschulen" sollten höhere Gebühren nehmen können. Auch sollten stark nachgefragte Studienfächer teurer sein als unbeliebte Fächer. "Die 500 Euro, von denen bisher immer die Rede ist, wären dann eher ein Durchschnittswert", sagte Frankenberg, der die Unions-Länder in dieser Frage koordiniert.

Mit seinen Gebührenplänen bereitet sich Frankenberg auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts vor. Der Zeitung zufolge gilt als wahrscheinlich, dass die Richter an diesem Mittwoch das Verbot von Studiengebühren kippen werden, das der Bund 2002 gegen den Willen der Länder beschlossen hatte. Neben Baden-Württemberg arbeiten auch Bayern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Hamburg und das Saarland an Studiengebühren.

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