Armut nimmt zu
Wirtschaftsforschungsinstitut kann Abbau des Sozialstaates nicht erkennen
Hinsichtlich des Anteils der in "relativer Armut" lebenden Menschen ergaben die Berechnungen des DIW, dass dieser im langjährigen Vergleich von 13,2 Prozent 1985 auf 15,3 Prozent im Jahre 2003 angestiegen ist. Im gleichen Zeitraum ist der Bevölkerungsanteil mit höherem und gehobenem Einkommen von 16 Prozent auf 20 Prozent gestiegen.
Trotz dieser zunehmenden Schere zwischen Arm und Reich wendet sich das DIW gegen den "Ruf nach weiterer Umverteilung". Anstelle von stärkerer sozialer Sicherung müsse die Arbeitslosigkeit als "Wurzel des Übels" bekämpft werden. Die Rezepte des DIW: "Langfristig muss im internationalen Wettbewerb auf eine bessere Bildung und Ausbildung insbesondere der am wenigsten Qualifizierten und eine sich daraus ergebende Verbesserung der Beschäftigungschancen geachtet werden", meinen die Wirtschaftsforscher, obwohl die Arbeitslosigkeit auch bei den gut ausgebildeten, hochqualifizierten Akademikern ständig zunimmt.
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Am 26. Jan. 2005 unter:
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EU will staatliche Beihilfen für Ostdeutschland beschneiden »
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