Verkehrsgerichtstag
VCD fordert konsequente Bestrafung von Dränglern und Rasern auf Autobahnen
Bei erwiesenen Vergehen, die Verletzungen oder sogar den Tod anderer Menschen zur Folge haben, müssen nach Auffassung des VCD die bestehenden Möglichkeiten des Strafrechts ausgeschöpft werden. "Nötigung, fahrlässige Körperverletzung oder Tötung sind definierte Straftatbestände, die auch im Straßenverkehr angewendet werden können und müssen", meint VCD-Vorstandsmitglied Hermann-Josef Vogt.
Eine gerichtliche Verfolgung setze allerdings die Entdeckung der Straftat, ausreichende Beweise und die Verfolgung der Täter voraus. Daher fordert der VCD, die rund 12.000 Kilometer Bundesautobahnen flächendeckend mit stationären und mobilen Abstands- und Geschwindigkeitsmessgeräten auszustatten. Zudem sei es sinnvoll, die Ausdehnung der Halterhaftung zu prüfen, wie sie auch von der EU-Kommission im Zusammenhang mit dem EU-Programm zur Halbierung der Verkehrstotenzahl vorgeschlagen werde.
Die vom Bundesverkehrsministerium vorgesehene Erhöhung der Bußgelder und Ausdehnung von Fahrverboten bei Abstands- und Geschwindigkeitsverstößen gehen nach Ansicht des VCD in die richtige Richtung. So könne verkehrsgefährdendes Verhalten, auch ohne Unfallfolge, empfindlichere Strafen nach sich ziehen und Raser möglicherweise rechtzeitig zur Vernunft bringen.
Um eine "neue Geschwindigkeitskultur" auf deutschen Straßen zu befördern, muss aus Sicht des VCD zudem "die deutsche Sonderstellung beim Tempolimit" fallen. "In keinem anderen Land der Welt darf auf Autobahnen beliebig schnell gefahren werden. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung ist daher auch in Deutschland überfällig und muss auf die Tagesordnung", fordert der VCD.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 26. Jan. 2005 unter:
nachrichtenStichworte:
« Umweltaktivisten protestieren gegen brasilianische Atomausbaupläne
Stromnetze marode aber teurer »

Suchmachinenoptimierung
Wir optimieren Ihre Webseite. Mehr relevante Besucher = Mehr Umsatz. Lesen Sie mehr über unsere Stärken
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Erneuerbare-Energien: Solarprogramm für den Iran
- Globalisierung: Occupy gegen den Kapitalismus
- Wellness: Nordic Walking wird Sie begeistern
- Gewerkschaften verhindern Arbeitskampf
- DIE LINKE: Warum Sahra Wagenknecht die Richtige ist
- ESSO: Milliarden mit schwarzen Gold | Profit um jeden Preis
- SPD und Piratenpartei zum Urheberrecht
- Wellness durch Yoga Übungen
- Depression: Symptome, Test und Hilfe bei Depressionen
- Birgit Corinna Lange: Über Liebestaumel, Amerika und New York
