Wetterbilanz

2004 war es in Deutschland "zu warm"

Das Jahr 2004 ist aus meteorologischer Sicht zu warm gewesen. Die mittlere Temperatur lag mit 8,9 Grad acht Prozent über dem für Deutschland typischen Wert, teilte der Deutsche Wetterdienst am Mittwoch in Offenbach mit. Allerdings lagen die Temperaturen deutlich unter den 9,3 Grad des Jahres 2003, das durch den Jahrhundertsommer geprägt war. Weltweit registrierten die Meteorologen 14,4 Grad. Das war ein halbes Grad mehr als im langjährigen Durchschnitt.

2004 brachte den Deutschen auch mehr Sonne ein als sonst üblich. Die durchschnittlich 1528 Stunden Sonnenschein wurden zwischen Sylt und Oberstdorf im Mittel um 100 Stunden überschritten.

Allerdings ist 2004 kaum mehr Regen gefallen als im Durchschnitt der vergangenen Jahre. Die Meteorologen registrierten 790 Liter pro Quadratmeter. 2003 waren es wegen der geringen Niederschläge im Sommer allerdings nur 606 Liter. Die Wetterbilanz stützt sich auf Werte von gut 3000 bundesweiten Messstationen.

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