headerquote

Seite 1 bei Google kann so einfach sein.

unabhängige Autoren mit eigener Meinung

Rechnungshof kritisiert Steuervorteile für Formel-1-Teams

Unversteuerte Sponsorengelder?

Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) gewährt Formel-1-Teams und ihren Fahrern nach Erkenntnissen des Bundesrechnungshofes unzulässige Steuervorteile. Dem deutschen Fiskus gingen so bis zu sieben Millionen Euro jährlich verloren, schreibt das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf einen vertraulichen Bericht. Die Prüfer monierten demnach, die Finanzbehörden hätten mit Zustimmung des Bundesfinanzministeriums für steuerpflichtige Fahrer-Einkommen in Deutschland großzügige Pauschalen vereinbart. Damit müssten die "betroffenen Mannschaften und Sportler" nur knapp sieben Prozent ihrer inländischen Einkünfte versteuern.

Wegen des Steuergeheimnisses nennt der Rechnungshof keine Namen oder Einzeldaten. Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher und seine Kollegen müssen dem Magazin zufolge trotz ihrer Auslandswohnsitze für Einkünfte, die sie in Deutschland erzielten, grundsätzlich Steuern zahlen. Auch Rennställe seien steuerpflichtig.

Nach Einschätzung des Rechnungshofs erfasst der Fiskus "vermutlich nur Preisgelder" vom Nürburg- und Hockenheimring, "nicht jedoch die erheblichen anteiligen Einkünfte aus der Verwertung der Fernsehrechte oder aus Leistungen der zahlreichen Sponsoren".

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!