headerquote

Seite 1 bei Google kann so einfach sein.

unabhängige Autoren mit eigener Meinung

Birmesisches Militärregime lässt drei von zwölf inhaftierten Journalisten frei

Pressefreiheit

Zusammen mit Tausenden anderen Gefangenen wurden die drei Journalisten Zaw Thet Htwe, Thein Tan und Aung Myint am 3. Januar in Myanmar (Birma) freigelassen. Das meldete am Dienstag Reporter ohne Grenzen. Zusammen mit der Burma Media Association begrüßten sie die Freilassung der Journalisten. Gleichzeitig appellierten die Menschenrechtsorganisation und der Journalistenverband an das birmesische Militär, neun weitere noch inhaftiere Reporter zu amnestieren.

Die drei seien wegen guter Führung zusammen mit Tausenden anderen Gefangenen freigelassen worden. Genauere Zahlen sowie die Gründe für die Entlassung der anderen Gefangenen waren am Mittwoch nicht zu erfahren. In diesem Zusammenhang erwähnte eine Mitarbeiterin von amnesty international allerdings die Absetzung des Geheimdienstchefs. Es gebe aber keine Hinweise darauf, dass sein Nachfolger eine weniger restriktive Handlungsweise an den Tag lege.

Weiterhin unklar ist das Schicksal von sieben Studenten, die im Juni 2003 inhaftiert wurden. Sie wurden vermutlich festgenommen, weil sie ohne Erlaubnis einen Sportverein an ihrer Universität gründeten. Sie erhielten Haftstrafen zwischen sieben und 15 Jahren. Berichten zufolge wurden sie nach ihrer Verhaftung misshandelt.

Unter den neun noch inhaftierten Journalisten ist nach Angaben von Reporter ohne Grenzen auch Win Tin (74), der politische Weggefährte von Aung San Suu Kyi. Er sei seit 15 Jahren wegen seiner politischen Überzeugung hinter Gittern. Auch er soll gefoltert worden sein. Bereits im vergangenen November kündigte das birmesische Militär seine Entlassung an. Reporter ohne Grenzen forderte das Militär auf, ihn und die weiteren inhaftierten Journalisten umgehend freizulassen.

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!