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Mehrere große Lebensmittelhersteller sollen Fleisch und Wurst gepanscht haben

Bundesamt für Verbraucherschutz

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit geht derzeit Hinweisen nach, wonach mehrere große Lebensmittelhersteller über viele Jahre das Produktgewicht von Fleisch und Wurst durch Beigabe von Wasser oder Fremdproteinen künstlich erhöht haben. Lebensmittelexperten schätzen den Umfang der damit erzielten Gewinne auf weit mehr als 200 Millionen Euro pro Jahr.

Der frühere Bundeslandwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke sagte, in seiner Amtszeit habe es noch keine konkreten Hinweise auf illegale Fleischmanipulationen gegeben. Gleichwohl habe er sich "schon vorstellen können, dass so etwas möglich ist".

Den jetzt aufgetauchten Verdacht, dass eine Vielzahl von Herstellern an den kriminellen Praktiken beteiligt sein könnten, hält Funke für plausibel: "Das ist wie aktuell in der Fußball-Affäre: Wo es viel Geld zu verdienen gibt, ist die Versuchung groß, sich auf illegale Weise zu bereichern." Das gelte um so mehr, so der Ex-Minister weiter, wenn es wegen der bislang nicht gelungenen Nachweismöglichkeiten - wie offenbar in diesem Fall - sehr wahrscheinlich ist, dass man unentdeckt bleibt.

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