Entwarnung

Kaum Eier mit erhöhtem Dioxingehalt

Die baden-württembergische Landesregierung gibt nach einer landesweiten Untersuchung von Freilandeiern auf Dioxingehalt Entwarnung. Wie das Stuttgarter Landwirtschaftsministerium am Donnerstag mitteilte, wurde bei Proben aus den 20 größten Freilandbetrieben im Land nur in einem Fall eine Überschreitung des Dioxin-Grenzwerts festgestellt. Freilandeier aus Großbetrieben würden "in der Regel" klar unterhalb der neuen EU-Rückstandshöchstmengen liegen, schlussfolgerte das Ministerium. Entwarnung gab es sowohl für Eier aus konventionellen Großbetrieben als auch für Eier von Öko-Höfen.

Das Ministerium hatte die Untersuchung in den Großbetrieben kurzfristig angeordnet, nachdem bei früheren Proben Grenzwertüberschreitungen festgestellt worden waren.

Nach den aktuellen Erkenntnissen betreffen die Überschreitungen aber vor allem "Kleinsthaltungen" mit großem Auslauf, in denen durch längeres Picken und Scharren lokale Dioxin-Rückstände aufgenommen werden. Freilandeier seien "nicht generell" mit höheren Dioxingehalten belastet, hieß es.

Die aktuelle Untersuchung ergab den Angaben zufolge, dass 19 der 20 Proben deutlich unter der zulässigen Höchstmenge von drei Pikogramm Dioxin pro Gramm Eifett lagen. Sie wiesen höchstens 1,05 Pikogramm Dioxin auf. Nur eine Probe habe mit 4,0 Pikogramm über dem Grenzwert gelegen. Bei acht der untersuchten Betriebe handelte es sich um Öko-Höfe.

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!