Mobilisierung von Holz
Waldbesitzer, Forst- und Holzwirtschaft empfehlen sich als Jobmaschine
Die aktuelle Bundeswaldinventur habe eine enorme Rohstoffverfügbarkeit in Deutschland gezeigt. Weniger als 60 Prozent des nachhaltig nutzbaren Zuwachses würden derzeit geerntet. Die zusätzlichen Potenziale lägen vor allem im kleineren Privatwald, wo eine Mobilisierung des Holzes möglich und nötig sei.
"Deshalb ist auch der Ansatz der Charta für das Holz, in unserem Land in den nächsten 10 Jahren den Pro-Kopf-Holzverbrauch um 20 Prozent zu steigern, der richtige Schritt", schreiben die Forstverbände. Voraussetzung für eine konsequente Nutzung der Marktchancen in Deutschland seien verbesserte Rahmenbedingungen, insbesondere bei Forschung und Entwicklung sowie beim Abbau von Wettbewerbsnachteilen und Behinderungen beim Einsatz von Holz im Bauwesen.
Es sei notwendig, dass die Bundesregierung mit ihrem Bekenntnis zum Roh- und Werkstoff Holz und zur Waldnutzung Zeichen setze und damit Bedingungen schaffe, die das Cluster Forst und Holz voranbrächten. "Die Branchen fragen nicht nach Subventionen, sondern nach fairen Wettbewerbsbedingungen, um die Potenziale selbst verantwortungsbewusst zur Entfaltung bringen zu können."
Die "Charta für das Holz" müsse zügig umgesetzt werden. Auch müssten die Leistungen der Forst- und Holzwirtschaft im Bereich des Klimaschutzes durch Einbeziehung von Wäldern und Holzprodukten als CO2-Senken in den europäischen und weltweiten Emissionshandel anerkannt werden, fordern die Verbände.
Die angekündigte Novelle des Bundeswaldgesetzes sei "eine absolut falsche Maßnahme". Die geplanten Veränderungen am bewährten Gesetz beeinträchtigten die Rahmenbedingungen für Forst und Holz. Jede Belastung, die die Rentabilität der Forstbetriebe verschlechtere, sei angesichts des harten internationalen Wettbewerbs kontraproduktiv. "Es gilt, Chancen zu erkennen und Potentiale zu nutzen - das ist mit Blick auf das Cluster Forst und Holz bestens möglich", schreiben die Forst- und Holz-Spitzenverbände.
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Am 18. Mär. 2005 unter:
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