Umwelt und Gesundheit
Kommunen brauchen Hilfe beim Einhalten der Feinstaub-Grenzwerte
UMKEHR fordert daher die Einwohner der betroffenen Städte auf, sich zu informieren und ihren Gemeinden auf die Finger zu schauen. Noch besser sei es natürlich, so der Sprecher von UMKEHR, den Verwaltungen nicht nur auf die Finger zu klopfen, sondern ihnen "auf die Sprünge zu helfen" und eigene Lösungsvorschläge zu unterbreiten. Eine preiswerte, auch für Laien günstige Möglichkeit dies zu erlernen, bestehe im Besuch des 15. Bundesweiten Umwelt- und Verkehrs-Kongress (BUVKO).
Auf dem BUVKO vom 5.-7. Mai 2005 in Bremen sollen die Chancen ausgelotet werden, die in den neuen Regelwerken der EU für eine nachhaltige Mobilitätspolitik stecken. EU-Richtlinien seien jedoch "eine Wissenschaft für sich".
Auf dem 15. BUVKO sollen die Gesetzestexte und Richtwerte allgemein verständlich erklärt und ihre Bedeutung eingeordnet werden, verspricht der Verein. "Nicht nur durch die vorgeschriebene Umsetzung der EU-Richtlinien zum Umgebungslärm und zur Luftreinhaltung stehen die deutschen Länder und Kommunen unter Zugzwang." Auch durch die erweiterten Informationsrechte stünden den Bürgern bessere Einwirkungsmöglichkeiten zur Verfügung.
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