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Ex-Rüstungsstaatssekretär Pfahls plant offenbar Deal mit Staatsanwaltschaft

Sind Fluchthelfer das Problem?

Im Prozess um den früheren Rüstungsstaatssekretär Holger Pfahls könnte es zu einem Deal mit der Staatsanwaltschaft kommen. Der Augsburger Chefankläger Reinhard Nemetz bestätigte am Montag einen Bericht der Münchner "Abendzeitung", wonach er sich am Dienstag mit Pfahls Anwalt Volker Hoffmann treffe. Die Zeitung hatte berichtet, um monatelange Verhandlungen zu vermeiden, solle bei dem Treffen ein Deal zwischen beiden Parteien ausgehandelt werden. Demnach fordere Pfahls eine Bewährungsstrafe, während die Staatsanwaltschaft ein Geständnis und die Nennung der Fluchthelfer verlange.

Dem 62-jährigen Pfahls wird vorgeworfen, für ein Spürpanzer-Geschäft mit Saudi-Arabien 1991 knapp zwei Millionen Euro Schmiergeld von dem Rüstungslobbyisten Karlheinz Schreiber bekommen haben. Pfahls war nach fünfjähriger Flucht im Juli 2004 in Paris festgenommen und im Januar nach Deutschland abgeschoben worden. Derzeit sitzt Pfahls in Augsburg in Haft.

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