Wiedervereinigung

"Ostdeutschland ist deindustrialisiert worden"

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD) zieht ein differenziertes Fazit zum Aufbau Ost. In der Diskussion über den ausbleibenden Aufschwung in Ostdeutschland werde vergessen, dass nach der Wende der Osten praktisch deindustrialisiert worden sei, sagte der SPD-Politiker am Montag in Schwerin. Vieles von dem, was eine Chance verdient hätte, sei abgewickelt worden.

Wachstumskerne habe man erst mühsam entwickeln müssen. Viele nach der Wende geschaffene Strukturprobleme wie die Überkapazitäten im Bausektor überlagerten heute das überdurchschnittliche Wachstum in wichtigen Branchen wie dem verarbeitenden Gewerbe oder dem Dienstleistungssektor.

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