Fleischskandal

Ermittlungen gegen Supermarkt-Ketten wegen Manipulation des Haltbarkeitsdatums

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat im Fleischskandal neue Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen sollen sich gegen Beschäftigte von drei Supermarktketten in Deutschland richten, berichtet das Bielefelder "Westfalen-Blatt" vorab unter Berufung auf Angaben der ermittelnden Staatsanwaltschaft. Den Beschuldigten werde vorgeworfen, Frischfleisch nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums umverpackt, neu etikettiert und wieder zum Verkauf angeboten zu haben.

Die Firmennamen und die Orte könnten aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht genannt werden, sagte Staatsanwalt Bernard Südbeck der Zeitung.

Die ersten Ermittlungen waren eingeleitet worden, nachdem Mitarbeiter der Real-Märkte in Langenhagen und Laatzen bei Hannover Anfang März bei einer Razzia auf frischer Tat ertappt wurden, wie sie Fleischpackungen manipulierten. Inzwischen seien die Ermittlungen auf den Real-Markt in Minden in Nordrhein-Westfalen ausgeweitet worden.

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