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Opfer von systematischen Vernichtungsaktionen der SS beigesetzt

Wozu Menschen fähig sind ...

Sterbliche Überreste von KZ-Opfern sind am Dienstag bei einer Trauerstunde in der brandenburgischen Gedenkstätte Sachsenhausen beigesetzt worden. Sie waren bei Bauarbeiten zur Neugestaltung des zentralen Gedenkortes "Station Z" am ehemaligen Krematorium gefunden worden. Häftlinge aus den Emslandlagern bauten das Konzentrationslager Sachsenhausen im Sommer 1936. Bis 1945 waren dort mehr als 200.000 Menschen inhaftiert. Zehntausende kamen durch Hunger, Krankheiten, Zwangsarbeit und Misshandlungen um oder wurden Opfer von systematischen Vernichtungsaktionen der SS. Auf den Todesmärschen nach der Evakuierung des Lagers starben noch einmal Tausende Häftlinge.

In einer Gedenkzeremonie mit Ansprachen von KZ-Überlebenden und Vertretern verschiedener Konfessionen wurde menschliche Asche in 150 Behältern in unmittelbarer Nähe der "Station Z" beigesetzt. Der zentrale Gedenkort wird am 17. April anlässlich des 60. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Sachsenhausen eingeweiht. Die "Station Z" war der Ort der Vernichtung von Gefangenen.

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