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Büro für deutsch-russischen Jugendaustausch ab Herbst in Hamburg

Public-Private-Partnership

Das zwischen Bundeskanzler Gerhard Schröder und Russlands Staatspräsident Wladimir Putin vereinbarte Koordinierungsbüro für den deutsch-russischen Jugendaustausch soll bereits im Herbst die Arbeit an seinem künftigen Sitz in Hamburg aufnehmen. Dazu wird das ehemalige kanadische Generalkonsulat in der Hansestadt hergerichtet, wie eine Senatssprecherin am Montag. Parallel zu dem Büro ist die Gründung einer gemeinnützigen GmbH als Betreibergesellschaft vorgesehen. Dies sei nötig, da das Koordinierungsbüro im Rahmen einer Public-Private-Partnership betrieben werden solle. Daran beteiligt sind neben dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Hansestadt Hamburg auch die Robert Bosch Stiftung und der Ostausschuss der Deutschen Wirtschaft.

Das Koordinierungsbüro wird auf der Grundlage eines Abkommens eingerichtet, das Schröder mit Putin bei dessen Besuch Ende vergangenen Jahres in Schleswig unterzeichnet hatte. Schröder hatte Hamburg als künftigen Sitz für das Büro am Sonntag bei der Eröffnung der Hannover Messe bekannt gegeben.

Nach Angaben der Senatssprecherin wird die Stadtvilla im Mittelweg im noblen Hamburger Stadtteil Harvestehude von der Hansestadt zur Verfügung gestellt. Mit dem Umbau solle sofort begonnen werden. Das Büro werde voraussichtlich bis zu zehn Arbeitsplätze umfassen.

Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust sagte am Montag, das Koordinierungsbüro könne von der langjährigen Partnerschaft Hamburgs mit St. Petersburg profitieren. Im Rahmen dieser seit 1957 bestehenden Städtepartnerschaft gebe es seit 1960 bereits einen aktiven Jugendaustausch und seit 1989 einen Schüleraustausch.

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