Statistisches Bundesamt

1,7 Millionen arbeiten in der ambulanten Gesundheitsversorgung

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Mittwoch arbeiteten im Jahr 2003 insgesamt rund 1,7 Millionen Beschäftigte in den ambulanten Ein­rich­tungen des Gesundheitswesens. Die Arztpraxen stellten mit 653.000 Beschäftigten in rund 113.000 Einrichtungen dabei die meisten Arbeitsplätze. An zweiter Stelle folgten die 46.000 Zahnarztpraxen mit 326.000 Beschäftigten.

Die Einrichtungen der ambulanten Pflege beschäftigten 201.000 Personen, in den Praxen nichtärztlicher medizinischer Berufe waren es rund 2000 Beschäftigte weniger. In den Apotheken, dem Gesundheitshand­werk und -einzelhandel sowie in den sonstigen ambulanten Einrichtungen arbeiteten 359 000 Personen.

Die 1,7 Millionen Beschäftigten in der ambulanten Versorgung entsprechen etwa 41,3 Prozent des Gesundheits­personals in Deutschland. 75,4 Prozent der Beschäftigten in den ambulanten Einrichtungen waren Frauen. Der Frauenanteil im Gesundheitswesen insgesamt lag bei 71,7 Prozent, in der Gesamtwirtschaft betrug er 44,7 Prozent.

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