China
UNESCO soll wildlebende Pandas nicht für Aufzuchtstation vernachlässigen
"Wir würden es begrüßen, wenn nicht nur die Panda-Zuchtstation zum Weltnaturerbe erklärt wird, sondern vor allem der natürliche Lebensraum für die letzten wild lebenden Pandas noch stärker als bisher geschützt wird", sagt Artenschutzexpertin Susanne Honnef vom WWF Deutschland. Sie betreut die Naturschutzprojekte zum Schutz des Großen Pandas in China und hat vor einigen Jahren auch die Aufzuchtstation in Wolong besucht, um sich ein Bild von deren Arbeit zu machen.
Seit 1980 arbeitet der WWF gemeinsam mit den chinesischen Behörden daran, die Lebensbedingungen für die letzten Großen Pandas zu verbessern. Um das Überleben der Bären zu sichern, setzt sich der WWF unter anderem dafür ein, dass mehr Schutzgebiete geschaffen und diese untereinander vernetzt werden. So sollen die Pandas vor Wilderern geschützt und ihre Rückzugsräume vergrößert werden.
In Wolong werden Pandas gezüchtet, um damit einen Beitrag zur Erhaltung der Art zu leisten. Die bisherigen Versuche, die Pandas an ein Leben in Freiheit zu gewöhnen, sind allerdings gescheitert. Pandas sind zwar seit 1939 in China gesetzlich geschützt, aber immer noch verenden Bären in Fallen, die eigentlich für andere Tiere aufgestellt wurden. Großflächige Rodungen der Wälder raubten ihnen im vergangenen Jahrhundert weite Teile ihres Lebensraums und ihre Haupt-Nahrung - den Bambus.
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Am 13. Mai. 2005 unter:
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