Neuregelung bei Nebeneinkünften jetzt
Abgeordnetengehälter noch vor den Bundestagswahlen transparent machen
Die Opposition müsse nun aufpassen, den Anschluss nicht zu verpassen. Die 1.500 E-Mails von Campact-Unterstützern an den Ältestenrat hätten offensichtlich ihre Wirkung nicht verfehlt. Beide Organisationen drängen zur Eile. Um das verloren gegangene Vertrauen der Bürger in die Politik zurückzugewinnen, müsse die Neuregelung noch bis zur Sommerpause unter Dach und Fach gebracht werden.
Beide Organisationen fordern nun von Rot-Grün die Vorlage eines klaren und eindeutigen Gesetzentwurfs. "Nach den hoffnungsvollen Worten müssen jetzt konkrete Vorschläge auf den Tisch", so Dagmar Schröder von Transparency International. Der rot- grüne Vorschlag, Nebeneinkünfte von Abgeordneten in lediglich drei Einkommensstufen zu veröffentlichen, sei unzureichend. Die untere Einkommensstufe müsse in mehrere Stufen unterteilt werden. "Nur so kann der Wähler Abgeordnete mit marginalen Zuverdiensten von solchen mit mehreren tausend Euro Nebeneinkünften pro Monat unterscheiden", so Bautz. Auch nach oben hin sollte der Vorschlag um weitere Einkommensstufen ergänzt werden.
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