Kirchentag
"Die herrschende Ideologie des freien Marktes ist schamlos"
Weitere Kirchenvertreter verschiedener Konfessionen und Länder baten in ihren Fürbitten um eine faire Firmenpolitik und friedliche Konfliktlösungen.
Kirchentagspräsident Eckhard Nagel forderte eine "Globalisierung der Herzen", um etwas gegen den "Skandal Armut" auf der Welt zu tun. Gleichzeitig sprach er sich dafür aus, dass die Kirche politischer werden müsse, um christliche Werte im Alltag durchzusetzen.
Die Devise laute "Mut und Bereitschaft zum Protest", sagte Nagel. Dazu gehöre auch der Verzicht der Kirche auf starre Bilder und unfehlbare Antworten. Auf dem Kirchentag sei eine neue Kultur des Fragens und Nachdenkens entstanden. Die Botschaft sei klar: "Jeder kann etwas verändern", so Nagel.
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Am 30. Mai. 2005 unter:
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« Gewalt gegen Frauen durchzieht afghanische Gesellschaft
Bundestagsabgeordneter fühlt sich an DDR erinnert »

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