Kinder

Zuviel Sauberkeit kann auch schädlich sein

Mütter und Väter entwickeln nach der Geburt ihres Kindes oft eine ausgeprägte Vorliebe für Reinlichkeit. Schließlich könnten in Staub und Schmutz Krankheitserreger stecken, vor denen Eltern ihr Kind unbedingt schützen möchten. Doch wie sauber muss eine Wohnung sein? Brauchen Kinder klinisch reine Fußböden und Waschbecken? Die aktuelle Ausgabe der G+J-Zeitschrift ELTERN (erschienen am 15.06.2005) zeigt, wie viel Sauberkeit wirklich nötig ist, was Eltern für eine angemessene Hygiene im Haushalt tun sollten und was sie getrost lassen können.

"Immer mehr Menschen verwechseln Putzen mit Desinfizieren und Sauberkeit mit Sterilität", meint Hygiene-Experte Professor Franz Daschner. Dadurch werden nicht nur schädliche Keime beseitigt, sondern auch viele nützliche Mikroorganismen. Studien zufolge haben Kinder, die in einer übertrieben sauberen Umgebung aufwachsen, ein erhöhtes Risiko für Allergien.

Zudem enthalten Desinfektions- und Putzmittel häufig Substanzen, die die Haut angreifen. ELTERN informiert, wo im Haushalt die meisten schädlichen Keime lauern - was viele nicht wissen: Im Kühlschrank tummeln sich mehr Keime als auf der Klobrille. Eltern lesen, welche Reinigungsmittel und -methoden effektiv, aber unschädlich sind. Weitere Themen: Welche Körperpflege brauchen Kinder und wie pflegen Eltern die ersten Zähne ihrer Kinder richtig.

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