Walfang
Harpunierter Wal bei grausamer Jagd von Gewehrkugeln durchsiebt
Das Filmmaterial wurde vergangenen Monat vor der Küste von Vardo, Norwegen, von Ermittlern der WSPA Welttierschutzgesellschaft und der Environmental Investigation Agency (EIA) gedreht. Die Tierschützer folgten dem lizenzierten norwegischen Walfangschiff 'Willassen Senior' und dokumentierten die zweistündige Jagd auf einen Zwergwal. Die Ermittler sahen, wie der Wal von einer Spreng-Harpune getroffen wurde, danach wiederholt an die Wasseroberfläche kam, panisch um sich schlug und 14 Minuten später starb. Während dieser Zeit wurde der Wal sieben Mal mit einem Gewehr beschossen. Der qualvolle Todeskampf des Tieres dauerte sieben mal länger als der von den Walfängern angegebene Durchschnittswert von zwei Minuten.
Martin Riebe, Geschäftsführer der WSPA Welttierschutzgesellschaft in Deutschland: "Dieses Filmmaterial ist ein weiterer, wenn auch eigentlich überflüssiger Beweis dafür, dass es keine tierfreundlichen Methoden gibt, einen Wal im offenen Meer zu töten. Der kommerzielle und der sogenannte wissenschaftliche Walfang sollten allein schon wegen ihrer Grausamkeit beendet werden." EIA-Sprecherin Claire Bass erklärt: "Unsere Ermittlungen haben die schmutzige Wahrheit hinter dem sogenannten modernen Walfang ans Licht gebracht. Hierbei kommt es durchaus vor, dass ein Tier während der Jagd bis zu seinem Tod zwei Stunden lang leidet, verletzt und mehrmals beschossen wird."
WSPA und EIA sind Mitglieder von Whalewatch, einem Zusammenschluss von mehr als 140 Tier- und Naturschutzorganisationen in über 55 Ländern. Gemeinsam kämpfen sie für den Schutz der Wale und für ein Verbot des Walfangs.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 16. Jun. 2005 unter:
nachrichtenStichworte:
« Aufschub der USA beim biometrischen Pass
Zuviel Sauberkeit kann auch schädlich sein »
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- NRW Justiz: Die Landesregierung ist gefordert
- Senioren: Alt ist, wenn man Seniorenresidenz googelt
- Christian Wulff - Wenn Machtmenschen menscheln
- Diskurs der Rechtspopulisten über Israel
- Photovoltaik-Zubau in Deutschland
- Versammlungsfreiheit - ausschlaggebende Grundlage der Verfassung
- „Cottbus Nazifrei!“ - DASS ist ein MUSS
- Arbeitsrecht: EuGH Urteil enttäuscht
- Finca Mallorca und andere Schnäppchen
- Windenergie wieder auf gutem Weg
