Rinderseuche

Zwei BSE-Fälle in Hessen bestätigt

Das Bundesforschungsinsititut für Tiergesundheit in Riems hat zwei BSE-Fälle in Hessen bestätigt. Diese befinden sich nach Angaben des hessischen Ministeriums für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz im Zuständigkeitsbereich des Regierungspräsidiums Kassel. Es handele sich bei dem einen Fall um ein fünf Jahre und dem anderen Fall um ein acht Jahre altes Rind.

Das fünf Jahre alte Tier sei im Rahmen der Schlachtung in Baden-Württemberg untersucht worden, das acht Jahre alte Rind sei in einem Betrieb in Bayern verendet. Bei der endgültigen Klärung durch das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit in Riems sei durch ein bestimmtes Protein der BSE-Befund eindeutig nachgewiesen. Da beide Tiere in Hessen geboren worden und aufgewachsen seien, seien es hessische BSE-Fälle.

Nach Angaben des Ministeriums handelt es sich um die ersten BSE-Fälle in Hessen in diesem Jahr, insgesamt um den zehnten und elften BSE-Fall. Nach dem ersten Verdacht seien die Höfe gesperrt, ein Schlachtverbot verfügt und die Überprüfung der verwendeten Futtermittel angeordnet worden.

Nach dem Kohortenprinzip müssten insgesamt 21 Tiere getötet und auf den BSE-Erreger untersucht werden. Diese Maßnahmen seien nach EU-Recht vorgeschrieben.

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