Futtermittel
Biobauern klagen gegen Verursacher des Nitrofen-Skandals
Die beklagte Firma hatte im Jahre 2001 eine Lagerhalle in Malchin/Mecklenburg-Vorpommern angemietet und 1.000 Tonnen Biogetreide gelagert. Allerdings war die ehemalige LPG-Halle zu DDR-Zeiten Lager für das inzwischen verbotene Pflanzenschutzmittel Nitrofen. So gelangte das Gift in den landwirtschaftlichen Kreislauf. Insbesondere Biobauern und Molkereien wurden geschädigt.
Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch kritisierte, dass die Bundesregierung seit Bekanntwerden des Skandals vor drei Jahren nichts unternommen habe. "Nitrofen kann jederzeit wieder geschehen", sagte Matthias Wolfschmidt, Campaigner von Foodwatch.
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Am 28. Jun. 2005 unter:
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