Freie Arbeitsgelegenheiten
Bisher 131.500 Ein-Euro-Jobs vergeben
Das ARD-Magazin hatte den Vorstandsvorsitzenden der Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit, Hansjörg Böhringer, mit den Worten zitiert, man müsse davon ausgehen, "dass unter 50 Prozent dieser Plätze im Augenblick belegt sind". Als Gründe nannte "Report Mainz" die Überlastung der Fallmanager in den Jobcentern, die häufig noch ausschließlich mit der Auszahlung von Arbeitslosengeld II beschäftigt seien.
Die "Arbeitsgelegenheiten" sind in der kurzen Zeit ihres Bestehens bereits schwer in die Kritik gekommen. Langzeitarbeitslose, die zu Ein-Euro-Jobs verpflichtet werden, wurden vielfach für Tätigkeiten eingesetzt, die eigentlich durch normal bezahlte Kräfte erledigt werden sollten - etwa als Gärtner, Handwerker und sogar als Lehrer in Schulen.
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