"Aktiv bei der politischen Willensbildung"
Stromkonzerne wollen Änderungen bei Ökostrom-Förderung
Die geltende Förderpraxis orientiere sich "zu einseitig an quantitativen Erfolgszahlen", schreibt der VDEW am Mittwoch. "Nachhaltige Energiepolitik muss aber auch die gleichwertigen Ziele Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und soziale Gerechtigkeit berücksichtigen", sagte VDEW-Präsident Werner Brinker. Es sei auch wichtig, sich den anderen europäischen Ländern anzupassen, so der VDEW. Der Verband hatte vor kurzem in einem internen Papier verschiedene Fördermodelle durchdacht und das EEG kritisiert, weil die Erneuerbaren damit zu stark wachsen würden.
Ein Sprecher des Bundesverbandes Windenergie (BWE)hatte damals von einem reinen "Deckmantel der Erneuerbare-Energien-Förderung" gesprochen. Er hatte auch darauf hingewiesen, dass in den vom VDEW als positiv herausgestellten Ländern der Ausbau erneuerbarer Energiern zurückgegangen sei. Dort seien quasi nur noch die Großkonzerne im Geschäft, hatte der BWE erklärt.
Der VDEW beherbergt unter anderem die vier größten deutschen Stromkonzerne, EnBW, E.on, Vattenfall und RWE. Sie teilen sich quasi alleine den deutschen Strommarkt. Auf der Internetseite des VDEW heißt es, der VDEW "bündelt und vertritt die Interessen seiner Mitglieder" und setze sich "aktiv und nachhaltig bei der politischen Willensbildung" ein und vertrete "die energiepolitischen Ziele der deutschen Stromwirtschaft in der Öffentlichkeit".
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Am 08. Jun. 2005 unter:
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