Friedensradtour
"Auf Achse für Frieden, Abrüstung und ein ziviles Europa!"
Tommy Rödl, DFG-VK Bundessprecher aus München kritisiert, dass trotz fehlender Gelder für Bildung, Gesundheit und Renten, Milliardenbeträge verschwendet würden, um die Bundeswehr von einer Verteidigungs- zu einer Angriffsarmee umzubauen und mit den teuren Waffensystemen wie dem Eurofighter auszurüsten.
Davon profitierten Unternehmen wie das Luft- und Raumfahrtunternehmen Daimler-Chrysler/EADS mit Werken unter anderem in Ingolstadt, Augsburg und Ulm. "Aus diesem Grunde suchen wird das direkte Gespräch mit Menschen, die von Rüstungsproduktion und Militär abhängig sind und werben für eine zivile Außen- und Sicherheitspolitik" so Rödl weiter. Das Ziel der DFG-VK ist die Umwidmung von Geldern aus dem Rüstungshaushalt zur Förderung ziviler Konfliktbearbeitung und internationaler Entwicklung. Diese Weichenstellung ermögliche die sozialverträgliche Konversion militärisch genutzter Flächen und Unternehmen.
Der zweite Schwerpunkt der Radtour ist die Idee einer atomwaffenfreien Welt. Roland Blach, DFG-VK Landesgeschäftsführer aus Stuttgart: "Gemeinsam mit den internationalen Bürgermeistern für den Frieden und mit vielen weiteren Nichtregierungsorganisationen sind wir an einer weltweiten Abrüstungskampagne beteiligt, mit dem Ziel, eine Welt ohne Atomwaffen bis 2020 zu erreichen". Die Tour werde von den Bürgermeistern in Augsburg und Engstingen empfangen und werbe für die Idee einer atomwaffenfreie Zone in Europa, die Beendigung der atomaren Rolle der Tornado-Kampfbomber der Luftwaffe sowie den Abzug der 65 US-Atombomben aus den rheinland-pfälzischen Standorten Ramstein und Büchel.
Zum Abschluss beteiligen sich die Teilnehmer der Radtour an der "Nacht der Hunderttausend Kerzen" vor der US-amerikanischen Kommandozentrale EUCOM in Stuttgart, um den Opfern des Atombombenabwurfs auf Hiroshima zu gedenken.
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Am 21. Jul. 2005 unter:
arbeitStichworte:
« Klimaänderungen führen offenbar zu Hungersnöten
Studentenwerke plädieren für "Erfolgsmodell BAFöG" »

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